34.3. Weitere unterstützte Dateisysteme

In Tabelle 34.1, „Dateisystemarten unter Linux“ sind weitere von Linux unterstützte Dateisysteme aufgelistet. Sie werden hauptsächlich unterstützt, um die Kompatibilität und den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Medien oder fremden Betriebssystemen sicherzustellen.

Tabelle 34.1. Dateisystemarten unter Linux

cramfs

Compressed ROM file system: Ein komprimiertes Dateisystem mit Lesezugriff für ROMs.

hpfs

High Performance File System: Das OS/2-Standarddateisystem — nur im Lesezugriffs-Modus unterstützt.

iso9660

Standarddateisystem auf CD-ROMs.

minix

Dieses Dateisystem wurde ursprünglich für Forschungsprojekte zu Betriebssystemen entwickelt und war das erste unter Linux verwendete Dateisystem. Heute wird es noch für Disketten eingesetzt.

msdos

fat, das von DOS stammende Dateisystem, wird heute noch von verschiedenen Betriebssystemen verwendet.

ncpfs

Dateisystem zum Mounten von Novell-Volumes übers Netzwerk.

nfs

Network File System: Hierbei können Daten auf einem beliebigen vernetzten Rechner gespeichert werden, und der Zugriff kann übers Netzwerk erfolgen.

smbfs

Server Message Block: Verwendet von Produkten wie zum Beispiel Windows für den Dateizugriff über ein Netzwerk.

sysv

Verwendet unter SCO UNIX, Xenix und Coherent (kommerzielle UNIX-Systeme für PCs).

ufs

Verwendet von BSD, SunOS und NeXTstep. Nur im Lesezugriffs-Modus unterstützt.

umsdos

UNIX on MSDOS: Aufgesetzt auf einem normalen fat-Dateisystem. Erhält UNIX-Funktionalität (Rechte, Links, lange Dateinamen) durch die Erstellung spezieller Dateien.

vfat

Virtual FAT: Erweiterung des fat-Dateisystems (unterstützt lange Dateinamen).

ntfs

Windows NT file system: Nur im Lesezugriffs-Modus.